Ein ungewöhnliches Weihnachtsmusical

Unter der Leitung ihrer Lehrerinnen Karin Stirnimann und Stefanie Uhlmann brachten am 10. Dezember nachmittags und abends die Kinder der 1. bis 4. Klasse mit viel Liebe, Begeisterung und Spontaneität das Weihnachtsmusical „D’Müüsli vo Nazareth“ von Ruedi Hof auf die Bühne der Fridli-Buecher-Halle.

„Esch das Wiehnachte oder eschs no meh …..esch för das s’Chreschtchend of d’Ärde cho?“ singen die Kinder zur Eröffnung im Chor und hinterfragen damit den Vorweihnachtsstress. Zwei Kinder begrüssen darauf beherzt das Publikum – der Vorhang geht auf. Josef ist mit seinem Gehilfen mit einer Schreinerarbeit beschäftigt. Maria kommt mit einigen Schäfchen nach Hause und versorgt sie mit Futter. Im Haus bekommt auch die Maus Piepsi ein Stücklein Käse ins Loch gesteckt. Piepsi beobachtet, wie ein leuchtender Engel erscheint und Maria die Botschaft überbringt, dass sie Mutter vom Gottessohn werden soll. Sie erzählt ihr Erlebnis den anderen Mäuschen. Alle sind sich einig: „Das sollen die Menschen doch auch wissen, wir müssen es ihnen sagen!“ So gehen sie verteilt überall hin: Zum Dorfbrunnen, zum Tempel, zu einem Blinden, zum Königsschloss, zum Schulhausplatz, doch nirgends versteht man ihre Botschaft. Nur von den Kindern werden sie nicht als freche Fiecher verscheucht, aber verstanden werden die armen Mäuschen auch hier nicht. Ganz wütend benimmt sich der König: „Wer stört mich? Niemand darf zum König ohne Erlaubnis, nicht einmal eine Maus!“ schreit er gebieterisch.

Schluss-Szene

Inzwischen ist das Kind in Bethlehem im Stall geboren. Maria und Josef sind trotz allem zuversichtlich. Die armen Mäuschen haben den Weg nach Bethlehem gefunden und singen auf ihre Weise freudig vor der Krippe. Der Chor unterstützt sie mit dem Lied: „Am Chrippli“. Auch die laufenden Szenen wurden immer wieder gesanglich unterstrichen. Besonders spontan, präzis und eindrücklich sang Andreas Kneubühler das Solo vom König: „Ich muess schaffe – muess regiere – s’Land verwalte…“ Wie ein Ohrwurm wirkte das immer wiederkehrende Mäuselied: Trippel tri, trippel tra“. Ein kleiner Knirps im Publikum sang es spontan solo weiter.

Die gelungenes Aufführung wurde mit einem grossen Applaus belohnt. Karin Stirnimann meinte sehr zufrieden: „Kinder, ich bin richtig stolz auf euch!“ und dankte allen, die irgendwie zum guten Gelingen beigetragen haben.

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