Der Kirchenchor Ufhusen verdankt seine Entstehung der Initiative einiger sanges-
freudigen Männer, die am 9. Nov. 1926 den Caecilienverein Ufhusen gründeten. 27 Sängerinnen und Sänger schlossen sich dem neuen Verein an, der nun anstelle des bisherigen Gemischten Chores die Gesänge im Gottesdienst übernahm. Dieser Vorläuferchor hatte weder Satzung noch Vorstand. Mit der Gründung des Caecilienvereins wurde eine Sängerschaft mit administrativer Führung und klarer musikalischliturgischer Zielsetzung geschaffen.
Unter seinem ersten Dirigenten entfaltete der neue Verein eine erfreuliche musikalische Tätigkeit. Davon zeugen die fast alljährlichen Konzerte und Theateraufführungen, aber auch die Familienabende im Dezember, alles willkommene und beliebte Ereignisse im Leben des Dorfes. Die grossen Anstrengungen der Sängerinnen und Sänger wurden mit regelmässigen Vereinsausflügen belohnt.
Als 1939 im benachbartem Huttwil die erste katholische Kirche seit der Reformation durch Bischof Franziskus von Streng eingeweiht wurde, existierte dort noch kein Kirchenchor. Es war der Caecilienverein Ufhusen, der in die Lücke sprang und die Weihezermonie mit seinen Gesängen begleitete. In Huttwil selber regte sich bald der Wunsch nach einem eigenen Kirchenchor.Die ersten Proben leitete Johann Candid Felber, Vikar in Ufhusen.
Josef Fries so hies der Organist und Chorleiter in Ufhusen, betreute den Kirchenchor nach der Gründung volle 50 Jahre. Es ist durchaus verständlich, dass sich in einer solchen Zeitspanne im Chor auch Ermüdungserscheinungen einstellten. Besonders deutlich wurde dies nach der Demission von Josef Fries. Über dem Chor stand eine Weile kein guter Stern. Die Krise war mit Dirigentenaushilfen nicht abzuwenden. Nach vierjähriger Pause berief man endlich wieder eine Generalversammlung ein. Bei so viel Unbill erbarmte sich der alte Dirigent seines Chores, griff nochmals für sechs Jahre zum Taktstock und brachte seine Sängerschar wieder auf Vordermann. Heute zählt der Kirchenchor Ufhusen 20 Mitglieder.
Orgelelweihe am 22. Okt. 1967 - Erbauer: Orgelbau Heinrich Pürro, Willisau
| Präsident von Amtes wegen der damalige | Pfarrer Leo Rast |
| Vicepräsident: | Josef Wüest Lehrer |
| Aktuar: | Josef Gräniger |
| Lehrer Theaterstückverfasser Kassier: | Hans Grob |
| Landwirt Materialverwalter: | Kaspar Lustenberger |
| Elektriker Organist: | Mauriz Fries Lehrer |
| Dirigent: | Josef Fries Lehrer |
| Chorleiter/in | Präsidenten | ||
| Josef Fries | 1926 - 1968 | Moritz Fries | 1926 - 1928 |
| Walter Eiholzer | 1968 - 1969 | Josef Wüest | 1928 - 1929 |
| René Steffen | 1969 - 1970 | Julius Kneubühler | 1929 - 1931 |
| Josef Fries | 1970 - 1976 | Josef Gräniger | 1931 - 1935 |
| Lisbeth Unternährer | 1976 - 1979 | Alois Bättig | 1935 - 1938 |
| Josef Stöckli | 1979 - 1984 | Alois Birbaumer | 1938 - 1952 |
| Jutta Kunz | 1984 - 1987 | Hermann Kneubühler | 1952 - 1956 |
| Pia Häfliger | 1987 - 1991 | Hans Bucheli | 1956 - 1978 |
| Valerija Abramovic | 1991 Chorleiterin | Anton Wechsler | 1978 - 1982 |
| Michael Abramovic | 1991 Organist | Kaspar Dubach | 1982 - 1990 |
| Isidor Kneubühler | 1990 - 2009 | ||
| Margrith Bernet-Kunz | 2009 |
Der Caecilienverein steht im Dienste der Kirche, der Kirchenmusik und der Konzilgerechten Liturgiegestaltung (II Vaticanum) Auch weltliche Darbietungen haben ihren Platz.
Mitgestaltung aller kirchlichen Festtage im Kalenderjahr sowie Singen an Beerdigungen und Dreissigsten.
Wir
Nähere Auskunft erteilt Ihnen gern:
| Name | Funktion | Kontakt |
|---|---|---|
| Bernet-Kunz Margrith | Präsidentin | 041 988 12 58 |
| Name | Funktion | Kontakt |
|---|---|---|
| Bernet-Kunz Margrith | Präsidentin | 041 988 12 58 |
| Abramovic Valerija | Chorleiterin | |
| Abramovic Michael | Organist |
